Über das Projekt
– Wie ist die Idee entstanden?
Die Idee zu diesem Projekt ist aus meiner eigenen Geschichte heraus entstanden.
Als bei mir die Diagnose gestellt wurde, war ich 41 Jahre jung und damit längst erwachsen. Trotzdem habe ich in dieser Zeit erfahren, wie wichtig Rückhalt, Unterstützung und Hilfe sind. Meine Familie hat mir sehr viel Unterstützung und Hilfe gegeben und war für mich da, wenn es schwierig wurde.
Heute kann ich mit meiner Erkrankung gut umgehen. Aber meine eigene Erfahrung hat mich auch über eine andere Frage nachdenken lassen:
Was passiert, wenn ein Kind an Krebs erkrankt?
Ein Kind hat sein Leben noch vor sich. Es soll spielen, lernen, Freunde treffen und einfach Kind sein können. Eine Krebserkrankung kann dieses Leben plötzlich völlig verändern.
Und es betrifft nicht nur das erkrankte Kind. Auch die Eltern und die gesamte Familie müssen mit einer Situation umgehen, auf die niemand vorbereitet ist. Sorgen, Ängste und viele neue Herausforderungen bestimmen plötzlich den Alltag.
Diese Gedanken waren für mich ein wichtiger Anstoß, die Kronkorkenaktion ins Leben zu rufen.
– Warum mache ich das?
Ich möchte mit der Aktion einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass krebskranke Kinder und ihre Familien die Unterstützung bekommen können, die sie benötigen.
Mein Ziel ist es, den Erlös aus dem Recycling der gesammelten Kronkorken für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen und damit die Arbeit der Deutschen Krebshilfe beziehungsweise der Kinderkrebshilfe zu unterstützen.
Dabei geht es mir nicht darum, mit einer einzelnen Sammlung die Welt zu verändern. Ich möchte einfach etwas tun und aus etwas scheinbar Kleinem etwas Sinnvolles entstehen lassen.
Ein einzelner Kronkorken ist nur ein kleines Stück Metall. Viele gemeinsam können daraus etwas Wertvolles werden.
Und wenn aus diesem Wertstoff am Ende Unterstützung für krebskranke Kinder und ihre Familien entsteht, dann hat sich das Sammeln für mich gelohnt.
