Als ich mit „Jeder Kronkorken zählt“ angefangen habe, ging es zunächst darum, überhaupt Kronkorken zu sammeln. Doch je mehr ich mich mit dem Projekt beschäftigt habe, desto mehr wurde mir klar: Wenn andere Menschen mitmachen sollen, muss das Sammeln für sie möglichst einfach sein.

Eine Sammelbox irgendwo aufzustellen, ist schließlich nur der Anfang. Es muss auch klar sein, was hineingehört, was passiert, wenn die Box voll ist, und an wen man sich bei Fragen wenden kann.

Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht und ein eigenes Sammelset für „Jeder Kronkorken zählt“ zusammengestellt.

Vom einzelnen Kronkorken zum durchdachten Sammelsystem

Ich wollte eine Lösung schaffen, die sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lässt. Egal, ob die Kronkorken in einem Verein, einem Betrieb oder einer anderen Einrichtung gesammelt werden.

Dafür habe ich verschiedene Behälter vorbereitet und mit passenden Beschriftungen versehen.

Zum Sammelset gehören kleinere, transparente Sammelboxen und ein größerer Eimer, in den die gesammelten Kronkorken später umgefüllt werden können.

Die kleineren Boxen stehen dort, wo die Kronkorken anfallen. Ist eine Box voll, wird sie in den größeren Sammelbehälter entleert und kann anschließend wieder verwendet werden.

So muss nicht jedes Mal ein neuer Behälter angeschafft werden.

Warum ich auf eine klare Beschriftung setze

Mir war wichtig, dass jeder auf den ersten Blick erkennt, wofür die Behälter gedacht sind.

Deshalb tragen die Sammelboxen und der Eimer ein einheitliches Etikett mit dem Logo von „Jeder Kronkorken zählt“ und dem Hinweis, dass hier Kronkorken aus Metall gesammelt werden.

Auch der Zweck der Aktion wird erklärt: Die Kronkorken werden verwertet und der daraus erzielte Erlös unterstützt die Arbeit der Deutschen Krebshilfe zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Familien.

So wird aus einem einfachen Behälter eine erkennbare Sammelstelle.

Eine Gebrauchsanweisung gehört dazu

Nur einen Behälter hinzustellen und zu hoffen, dass alles funktioniert, wäre mir zu wenig gewesen.

Deshalb habe ich zusätzlich eine Gebrauchsanweisung erstellt. Darin wird erklärt, welche Kronkorken gesammelt werden dürfen, was zu tun ist, wenn eine Sammelbox voll ist, und wie der Austausch des größeren Eimers organisiert wird.

Außerdem finden sich darauf die Kontaktdaten für die Meldung eines vollen Eimers und für Fragen oder Probleme.

Damit sollen die Verantwortlichen vor Ort möglichst wenig zusätzlichen Aufwand haben. Sie müssen nicht erst überlegen, was als Nächstes zu tun ist, sondern können sich an der Anleitung orientieren.

Wenn der Eimer voll ist

Auch für diesen Fall habe ich mir Gedanken gemacht.

Ist der größere Sammelbehälter voll, wird mir Bescheid gegeben. Anschließend vereinbaren wir einen Termin für den Austausch.

Ich hole den vollen Eimer ab und bringe einen leeren zurück. So kann an der Sammelstelle weitergesammelt werden, ohne dass die Sammlung unnötig unterbrochen werden muss.

Das ist mir wichtig, denn die Kronkorken sollen nicht nur gesammelt werden. Sie müssen später auch zuverlässig zur Verwertung gelangen.

Selbst entwickelt, damit andere einfach mitmachen können

Das Sammelset ist ein weiterer Schritt, um „Jeder Kronkorken zählt“ nach und nach auszubauen.

Ich möchte es Vereinen, Unternehmen und anderen Einrichtungen so einfach wie möglich machen, sich an der Aktion zu beteiligen. Niemand soll erst ein eigenes Sammelsystem entwickeln müssen, bevor der erste Kronkorken gesammelt werden kann.

Natürlich steckt hinter den Behältern und Etiketten ein wenig Vorbereitung. Aber genau diese Arbeit soll es den späteren Sammelstellen leichter machen.

Denn je unkomplizierter das Sammeln organisiert ist, desto einfacher können sich weitere Menschen beteiligen.

Jeder Kronkorken zählt

Am Ende geht es nicht um besonders schöne Behälter oder aufwendig gestaltete Etiketten. Es geht darum, dass möglichst viele Kronkorken gesammelt und sinnvoll verwertet werden.

Das Sammelset soll dabei helfen, aus einer einfachen Idee eine funktionierende Sammlung zu machen.

Und wenn dadurch an immer mehr Orten Kronkorken gesammelt werden, hat sich die Vorbereitung gelohnt.

Denn jeder Kronkorken zählt.

Von mario

Jeder Kronkorken zählt
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